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Uganda: Homosexuellen droht Todesstrafe
Homosexuellen in Uganda droht die Todesstrafe, wenn eine zur Debatte stehende Gesetzesvorlage angenommen wird. Unterstützen Sie die Petition gegen das Todesgesetz.
Am 14. Oktober 2009 wurde ein Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht, der die "Propagierung von Homosexualität" unter Strafe stellen soll. Damit würde die Arbeit von homosexuellen Menschenrechtsverteidigern kriminalisiert und zunichte gemacht, die HIV- und Aids-Präventionsarbeit würde massiv behindert. Im Gesetzentwurf ist auch vorgesehen, dass jeder sich strafbar macht und zu drei Jahren Haft verurteilt werden kann, der ihm bekannte Lesben und Schwule oder Verteidiger der Menschenrechte von sexuellen Minderheiten nicht anzeigt. "Schlimme Homosexualität" soll nach dem Gesetzentwurf gar mit dem Tod bestraft werden.
Der ostafrikanische Staat Uganda ist schon jetzt einer der schlimmsten Verfolgerstaaten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Das Strafgesetzbuch sieht lebenslange Haftstrafen für "unnatürlichen Geschlechtsverkehr" vor. Allein der Versuch der Anbahnung geschlechtlicher Handlungen, die "gegen die Natur" verstoßen, gilt als Verbrechen und kann mit einer siebenjährigen Haftstrafe geahndet werden. Das gleiche gilt für "anstößige Praktiken", egal ob sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Raum begangen werden.
Das internationale Online-Netzwerk avaaz.org hat eine Petition gestartet, um den drohenden Wahnsinn in Uganda zu stoppen. Bitte unterzeichnen Sie die Petition. Sie wird an Politiker in Uganda, Geberländern und Botschaften in aller Welt übergeben.

















